Wenn es im Kopf von Einbahnstrassen wimmelt, die alle zur Mülldeponie Unsicherheit führen, hilft ein Morgenlauf durch die klirrendkalte Natur. Auch ich muss mich natürlich aufraffen, um den schicken und wohligwarmen Satinlaken zu entsteigen. Um die Zähne zu putzen, die Ohren auszustreichen und nach einem kräftigen Sprutz kalten Wassers ins Gesicht loszulaufen. Umso mehr berauscht mich die klare Luft, spült meine Lungen durch. Und nach ein paar Minuten bin ich vertraut mit den Eiskristallen und der wildwuchernden Schöpfungsfülle auf dem Waldweg. Ich höre das leise Knacken des Geästes. Und mehr als es wirklich zu riechen, erinnere ich mich an den Geruch von nassem Holz im Wald. Ich ahne die scheuen Bewegungen der Waldtiere. Und ich fliege buchstäblich über den gefrorenen Boden und spüre schnell, wie der Kopf sich füllt mit feurigen Ideen. Mein Körper pulsiert spürbar, dehnt sich aus. Die Schlechtwettergebiete im Kopf sind Vergangenheit und der Theorieproviant wandelt sich in einen markanten Türöffner für den neuen Tag. Manchmal stosse ich dann vor Freude einen schmetternden Juchzer aus, der dann auch ein sauerstoffarmes Fischlächeln einer anderen Läuferin oder eines zufälligen Begegners in Nullkommanichts auftauen lässt. |
Die Schlagzeilen für den Februar |
Wendepunkte wahrnehmen, die Schwelle überschreiten, neue Perspektiven entdecken, handeln. Heisst, dass vorallem die Ereignisse von Ende Januar anfeuern, um Themen aus einem ganz neuen Blickwinkel zu erkennen und folgerichtig zu handeln. Was für ein Wandel, den wir jetzt erleben! |
Entgegen der jämmerlichen Wirtschaftsnachrichten, von denen die Menschheit, dank der halbstündigen News-Sintfluten der Medien regelrecht überschwemmt wird, wirken sich die Überlebensprogramme und der Vorwärtsdrall – unter dem Oberkommando von Präsident Obama – prächtig aus. So wie ich das sehe, wird sich Amerika nach den umfangreichen Einbrüchen auf den Immobilien- und Finanzmärkten und den hilflosen Rettungsversuchen der letzten Monate jetzt rasch auffangen und der übrigen Welt wie eine Leuchtschrift den Weg in eine andere und überraschende Zukunft weisen. Und das «alte Königreich» Europa wird den nötigen Stabilitätspfeiler darstellen und mitziehen. Wie die anderen Wirtschaftmächte übrigens auch. Nach einigem Zögern. |
Der Oberflächenschein hat endgültig ausgedient, es braucht jetzt eine brillant-uneitle Interpretation, die vor Witz und Elan sprüht; es braucht dieselbe Kühnheit, wie Obama sie hat. |
Dann können die angesagten, bahnbrechenden Entwicklungen in der Marktwirtschaft oder inbezug der Menschenrechte, der Freiheit jedes Einzelnen, sozialer und anderer Institutionen und Staaten greifen. |
Anfang Februar könnte der Wertewandel von einer Krise noch akzentuiert werden und die bereits eingeschlagenen Wege und Massnahmen einem Härtetest unterwerfen. Das würde nochmals deutlich machen, dass die alten Wertvorstellungen oder Denk- und Wirtschaftsmodelle für die Lösung von Problemen der Gegenwart nicht mehr taugen. In der zweiten Monatshälfte wird das Potenzial der neuen Weltordnung dann erstmals sichtbar und sorgt für Optimismus und Vertrauen. Das hängt nicht zuletzt mit den charismatischen Führungspersönlichkeiten zusammen, die zu neuen Lichtgestalten und grossen Hoffnungsträgern avancieren. Der vorhandene Schwung aus der Sternenwelt unterstützt die Umsetzung der visionären Ideen dieser Menschen und denen, die mitziehen. Daneben müssen aber viel Disziplin und Ausdauer bewiesen werden, um dem Erwartungsdruck standzuhalten. |
Das umfassende Repertoire |
Am 1. Februar wechselt der Merkur seine Richtung und läuft wieder geradeaus, was den manchmal unerklärlichen Pannen in Kommunikation, Transport und Timing ein Ende bereitet.
Die Liebesgöttin Venus wechselt am 3. Februar in den feurigen Widder. Das löst einen überwältigenden Freudentaumel bei abenteuerlustigem und liebeshungrigem Publikum aus. Einen Tag später setzt sich auch der rote Planet Mars wieder kraftvoll in Szene – er zieht aus den öden Steinbockgegenden weiter in die farbenfrohen und närrischen Gauklerwelten des geselligen Wassermann. Rosenmontagszeiten. |
Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg in die neue Ära setzt am 5. Februar die zweite Opposition von Uranus/Fisch und Saturn/Jungfrau. Die «Sabischen Symbole» deuten die Konstellation für die entsprechenden Gradbereiche im Jungfrauzeichen wie folgt: «die Basketball-Mädchenmannschaft», «königliches Wappen mit wertvollen Edelsteinen» und «der Löwenbändiger, der Geschicklichkeit und Charakter unter Beweis stellt». Sind doch verblüffende Ähnlichkeiten mit den Obama's und Amerika. Die Bedeutung der «Sabischen Symbole» für die Gradbereiche im Fischezeichen: «Mädchen streichelt weisses Lamm unter den wachsamen und freundlichen Blicken eines chinesischen Dieners», «Prophet steigt mit den neuen Gesetzestafeln vom Berg Sinai herunter» und «auf kleiner Insel, umgeben von unendlichen Weiten der Meere, leben Menschen in enger Beziehung zusammen». Diese Symbolik zeigt eine Vision der Hoffnung, klare Erkenntnisse aus Gipfelerlebnissen und die Bewusstwerdung von Grenzen, um ein ausgeglichenes und erfülltes Leben zu leben. Ich glaube, dem ist nichts mehr hinzuzufügen, oder? |
Der Freiheits-Vollmond auf der Wassermann-/Löwe-Achse findet am 9. Februar statt und gleichzeitig trifft die Sonne auf den Planetoiden Chiron. Unterschätzen Sie also die heilende Kraft von Träumen nicht und machen Sie sich bewusst, wo die richtigen MentorInnen für Ihre spirituelle Weiterentwicklung zu finden sind. |
Im vollbesetzten Wassermannzeichen zieht die Sonne weiter und kitzelt die Barthaare des fantasievollen Neptun. Inspiration und Innovation haben Hochkonjunktur. Am 11. Februar macht Göttergott Jupiter Station auf dem aufsteigenden Mondknoten und am 17. Februar gesellt sich der vor Kraft strotzende Mars dazu. Welch temperamentvoller Sternencocktail, welch freudige Dynamik! |
Am 19. Februar beginnt der Fischezyklus mit seinen smarten Hochdruckgefühlen, der bis zum 20. März laufend strahlende Frühlingsgrüsse und haufenweise seidenfeine Momente im Gepäck hat. |
Die letzte Februar-Woche steht unter höchst kommunikativen Fahnen. Denn Prinz Merkur streift Mondknoten und Jupiter auf seiner Spritztour im schneidigen Maserati durch den Wassermann. |
Am 25. Februar dürften wir unter dem perlenden Fische-Neumond nochmals so richtig ins Schwärmen kommen. Gönnen Sie sich eine Atempause und tauchen Sie ab in Ihre Träume und Sehnsüchte, denn schon bald werden Sie vehement Segel setzen und Ihren inneren Hoffnungen Gestalt verleihen. |
Wie es auf der Reise in die Zukunft weitergeht, berichte ich Ihnen in meinem Märzen-Bulletin. |
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Inzwischen fröhliches Narrentreiben. |
Elisabeth Keel
Astrologin/Coach |