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Sternenbulletin – Juni 2009.

Anfang Juni trifft sich die Weltelite der SpringreiterInnen mit ihren Spitzenpferden auf dem Gründenmoos in St. Gallen zum CSIO. Für meine Heimatstadt sind diese Pferdesporttage ein ganz besonderes Ereignis. Aus aktuellem Anlass hat mich bei der Aufnahme der täglichen Astro-Nachrichten der Wachmacher-Moderator Philipp Kröger von Radio FM1 gefragt, ob es im Tierkreis auch ein Pferd gäbe. Ein Pferd nicht, aber einen Kentaur. Den Schützen nämlich – halb Pferd, halb Mensch. Obwohl der Juni nicht wirklich die Zeit des Schützen ist, hat doch sein Herrscher Jupiter in diesem Monat eine wichtige Rolle. Ende Wassermannzeichen wird nämlich ein äusserst seltenes Planetentrio rückläufig. Die Dreierkombination besteht aus Göttergott Jupiter, sowie Neptun, dem fantasievollen und mächtigen Herrscher der Meere und dem Überbringer und Botschafter neuer Sichtweisen, dem Kentaur Chiron, auch der grosse Heiler genannt. Chiron wird von den meisten Astrologen der Jungfrau zugeordnet. Einige aber bringen ihn eher mit dem Schützen in Verbindung. Der Jupiter hat also in der nächsten Zeit einen speziellen Auftrag. Er wird als Glückbringer bezeichnet und begleitet die heilsame Verbindung von Neptun und Chiron das ganze Jahr. In dieser Funktion verbreitet er Optimismus und lässt grossartige Erkenntnisse und teilweise völlig neue Perspektiven entstehen und erlaubt grossen Menschenmengen die Sensation einer ganz neuen Wahrnehmung.

Quintessenzen im Juni

Das Amen in der allgemeinen Einschüchterungsphase ist noch nicht gesprochen und schon kommt wieder Hoch– und Spielstimmung auf. Passt überhaupt nicht zusammen! Das war auch der Tenor der «alten» Zeit. Ist diese Ansicht nun aus und vorbei? Jein. Jetzt, in der Sommer–Entlastungsphase zwischen dem Vor– und Nachher der Zeitqualität kommen originelle und innovative Ideen mit Pionierwirkung natürlich grossartig an. Die Menschheit lechzt geradezu nach Beschwingtheit, Leichtigkeit und stürzt sich auf innovative Vorhaben. Darum sollte man alle ermutigen, mit ihren revolutionären Ideen jetzt auf den Markt zu gehen. Die Zeit ist reif.  Weil aber Konsum– und Gedanken–Markt schon dermassen übersättigt sind, muss es schon etwas ganz besonders sein. Etwas, das einem sofort und langfristig das Herz höher schlagen lässt, ohne dass dabei gleich die Füsse einschlafen.

Natürlich kommen in solchen Zeiten auch sofort Neider auf den Plan und so liegen denn Lust und Frust nahe beieinander. Wenn die lancierten Projekte nämlich total weltfremd sind oder keinen fundieren Boden haben, werden sie sofort und lautstark als untauglich taxiert. Könnte weh tun.

Die lange Ära der Schaumschläger aber geht jetzt definitiv zu Ende und es kommen nun endlich die viel belächelten SpinnerInnen und die fleissigen aber unscheinbaren Tag– und NachtarbeiterInnen zum Zug, die in ihrem stillen Kämmerlein mit viel Hingabe allerlei Hochgradiges erfunden haben.

Sobald die lukrativen Börsensterne locken, und das tun sie Anfang Juni in höchster Konzentration, hauen die Menschen wieder auf den Putz. Trotz bekannter Risikofaktoren wagen viele den Sprung nach vorne und siehe da, es gelingt. Im Juni stehen nämlich die Finanzkurven auf dunkelgrün.

Die Wirtschaft lässt sich diese Gold-Oasen-Situation natürlich nicht entgehen und reagiert rasch und prompt und instinktsicher auf die Schwachpunkte der menschlichen Psyche – auf ihr sommerliches Laisser–faire.

Liebesstürme, Eifersuchtsszenen und erotische Exzesse verlieren langsam ihren Reiz, weil in den Sommermonaten romantische und sinnliche Stunden zu zweit eher gefragt sind. Missverständnisse werden geklärt und Streitereien grosszügig beigelegt. Bei Verträgen aller Art ist aber immer noch Vorsicht geboten und den grossen Worten von Prahlern oder Marktschreiern sollte nicht vorbehaltlos vertraut werden. Lieber auf die kleinen und überschaubaren Dinge setzen und den kontinuierlichen Fortschritten trauen.

Das Upgrade aus der Sternenwelt trifft jetzt laufend vorallem medial veranlagte Menschen und vertieft ihre sowieso schon genialen Fähigkeiten. Sie bekommen scharenweise mehr Anerkennung. Müssen sich aber vor den Zwischenwelten, in den die Gefahr der Vermischung von Vision und Realität gross ist, in Acht nehmen. 

Und immer wieder stehen Beschwingtheit, Fröhlichkeit und Erotik sowie schöpferisches und gestalterisches Tun im Fokus und die Maxime ist "endlos feiern ohne Einschränkung".

Step by step durch den Juni

Madame Venus läuft in den letzten Graden des Widderzeichens und bekommt fantasievolle und kräftige Impulse vom Trio Neptun/ Chiron/Jupiter aus dem Wassermann. Das hebt ihr Selbstwertgefühl ungemein. Darum könnte sie sich durchaus vorstellen, auch mit den Finanzen wieder zu jonglieren, was ja in den letzten Monaten eher verpönt war. Da auch Herr Mars, der schon im ertragreichen Stier-Reich seine Runden dreht und vom willensstarken Pluto freundlich angestrahlt wird, auch auf solche Gedanken verfällt, ist das Vorhaben auf der sicheren Seite. Und auch der Merkur, Gott des Handels und des Gewerbes, hat seine Rückwärtsschlaufe beendet und tänzelt wieder geradeaus. Konkret: die Börsensterne stehen in den ersten Junitagen grossartig.

Damit es niemandem einfällt, allen Ernstes wieder unüberlegt zu überborden, ändern Neptun/Chiron/Jupiter im Verlaufe der ersten drei Juniwochen ihre Richtung und rufen den allgemeinen Werte–Transformations–Zyklus wieder in Erinnerung. Und auch das Zentralgestirn, die Sonne, wird vom energischen Saturn durch schrille Alarmglocken angemahnt, anständig zu bleiben. Der quietschfidele Merkur hört diese Glocken natürlich auch und besinnt sich auch wieder auf seine tugendhaften Qualitäten.

Wenn aber die liebreizende Venus ab 6. Juni dem starken und sinnlichen Stier schöne Augen macht, ist es dann doch meistens mit Anstand und Sitte vorbei. Na ja, ist ja auch mehr als menschlich und so ein oder zwei Episoden darf Frau und Mann sich auch einmal erlauben.

Vollmond ist am 7. Juni auf der Zwilling–/Schütze–Achse. Die schillernde Energie dieses Ereignisses verleitet zu allerlei gefährlichen Höhenflügen. Saturn ist nicht aber weit und droht mit ernsthaft erhobenem Zeigefinger.

Der Merkur bekommt am 14. Juni seine Jahresprämie. Er darf nämlich in sein eigenes Zeichen Zwilling wechseln und reisst Rad schlagend und jodelnd alle Welt mit sich. Herrlich – wieder einmal auszuflippen und den ureigensten Empfindungen nachzugeben.

Ja und dann brettert die Sonne am 21. Juni in das Krebszeichen und eröffnet damit den langersehnten Sommerreigen. Der Sommeranfang steht unter grossartigen, originellen,  fantasievollen und romantischen Zeichen. Alle diese Superlativen haben am Himmel ihre Entsprechungen. Bis Ende Juni hat es etliche Trigone am Himmel, die aus astrologischer Sicht harmonische Verbindungen zwischen Planeten anzeigen. So fallen denn der eigentlich tiefschürfende und emotionsgeladene Krebs–Neumond am 22. Juni und die Spannungen von Venus und Mars auf das Erlebnistrio im Wassermann gar nicht so arg ins Gewicht.

Sternzeichen–Internas

Widder/Löwen/Schützen

Gute Karten  Abenteuer, Sport, Leidenschaften, Eroberungen, Begegnungen, Zweisamkeiten, Partys, Urlaub, Finanzen
Weniger Glück berufliche Neuausrichtungen, Übertreibungen aller Art

Stiere/Jungfrauen/Steinböcke

Gute Karten  Ausdauer, Liebe, Finanzen, Kommunikation
Weniger Glück Vitalität, Gesundheit, Struktur, Kritik

Zwillinge/ Waagen/Wassermänner

Gute Karten  Kommunikation, Kraft, Schwung, Geselligkeit, Weiterbildung, Kunst
Weniger Glück Entscheidungen, Stimmungen, verletzte Eitelkeit, Verantwortung

Krebse/Skorpione/Fische

Gute Karten  Gefühlswelt, Liebe, Fremdflirts, Humor, Mut, Karriere, Sport
Weniger Glück Zielstrebigkeit, Finanzen, Fernweh, Unruhe

Anfang Juli sinniere ich über den Sommer. Ob dann wieder ein Pferd im Mittelpunkt steht oder der Jupiter immer noch als Glücksgott gehandelt wird, erfahren Sie, wenn Sie wieder mit dabei sind.

 

Solong

Elisabeth Keel
Astrologin/Coach