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Sternenbulletin – September 2009.

Für die Schweiz wird der September ein ganz bedeutender Monat. Mit Wandlungscharakter. Die brisanten Cocktails aus der Belle Etage der Banken und des Bundeshauses, die nun seit einiger Zeit immer wieder beschwichtigend serviert wurden und einen grossen Teil des Schweizer Volkes nicht mehr nur erstaunen, sondern je länger je mehr nur noch beschämen, lassen vermuten, dass Machtwechsel in den Führungsetagen mehr als wahrscheinlich sind. Die bereinigenden Konstellationen, die sich Ende August drastisch verstärkt haben, könnten auch die Bundesratswahlen am 16. September anders ausfallen lassen, als erwartet. Es ist mit überraschenden Nachrichten und explosiven Enthüllungen in den Tagen vor und mit unangenehmen Wahrheiten in den Tagen nach der Wahl zu rechnen. Übrigens nicht nur in der Schweiz!

Die Vorschau

Es wird sich nun immer deutlicher abzeichnen, was Substanz hat und was nicht. Vertraute Sicherheiten, die sich als trügerisch erweisen inklusive vieler Sommervisionen werden sich genau so verabschieden, wie all der Grössenwahn, der in den letzten Jahren sukzessive herangezüchtet wurde. Verlust– und Existenzängste werden die Agenda von vielen Menschen massgeblich mitbestimmen. Denn der Schub, der uns erreicht, wird ein währschafter sein. Es geht ans Eingemachte. Und der in vielen Bereichen notwendige Bruch mit der Vergangenheit tritt drastisch zutage. Es muss sich vieles grundlegend wandeln. Auch in Ihrem Leben wird längst nicht alles so bleiben, wie es war. Die Hauptaufgabe besteht darin, rechtzeitig zu bestimmen, was sich zu erhalten lohnt und wovon Sie sich jetzt endgültig verabschieden müssen. Das sind die weniger guten Neuigkeiten.

Die Good-News: Menschen, die ehrlich und achtsam und mit viel Fingerspitzengefühl mit sich selbst, mit ihrem Umfeld und der Umwelt umgehen, haben nichts zu befürchten. Alles was trägt, alles was echt ist und Substanz hat, wird gestärkt aus der Krise hervorgehen. Das Ende des Wandlungsprozesses ist allerdings noch nicht erreicht. Aus astrologischer Sicht dauert dieser Reinigungszyklus viel länger, als sehr viele Menschen vermuten. Gerade in Umbruchszeiten ist es aber wichtig, dass Sie sich ein Stück weit Ihre Sehnsüchte und Träume bewahren – zumal manch kühne Vision zum Jahresende hin doch noch in Erfüllung gehen könnte …

Die Tagesaussichten

Die Auseinandersetzungen zwischen Mars und Pluto lassen langsam nach, da der Rotschopf unter den Planeten aus dem Blickfeld des Machtgottes verschwinden kann. Allerdings wird er dafür umso heftiger vom astrologischen Presseattaché (Merkur) ins Gebet genommen. Und weil der Mars durch den kantenlosen Krebs läuft, muss er sich in dieser Position laufend um sieben Ecken herum behaupten. Er kann nicht mit dem Kopf durch die Wand und sich gewohnt temperamentvoll Platz/Raum/Wort verschaffen. Tja, und so fallen seine Verteidigungsmanöver halt ziemlich banal aus. Auf der Erde bedeutet diese Konstellation, dass völlig anders gehandelt wird, als man denkt. Das ändert sich erst ab dem 10. September, wenn der Mars seinen Canossagang abgeschlossen hat. Und auch die Meeresprinzessin Lilith ihre Botschaft per Mondknotenachse übergeben kann.

Während dem Fische–Vollmond am 4. September gibt's nochmals husch Gelegenheit, den Träumen und Sehnsüchten des Sommers nachzuhängen. Aber nicht zu lange, denn die Revisoren haben bereits ihre Bleistifte gespitzt und warten darauf, abzurechnen.

Vom 7. bis 29. September wird der Kommunikationssprecher Merkur seine verspäteten Sommerferien antreten und nur beschränkt erreichbar sein. In dieser Zeit lauern Kommunikationspannen, organisatorische und logistische Probleme. Es kommt zu Störungen in der Spitzentechnologie, zu Verwechslungen und Verzögerungen und zu Rückschritten und Rücktritten.

Die Venus bewegt sich vom 10. bis 18. September auf riskantem Terrain, vis–à–vis des Trios Jupiter/Chiron/Neptun Ende Wassermann  und akzentuiert Verfahren, die mit Wertewandel und Beziehungen zu tun haben.

Auch der Pluto drängt auf die Bühne. Am 15. September setzt er nämlich wieder zum Vorwärtsgang an – in der Halbsumme der aktuellen Saturn/Uranus–Opposition.

Die dritte Opposition von Saturn/Uranus in Fisch wird – wie oben schon erwähnt – am 15. September gradgenau, verstärkt den laufenden Bewusstwerdungsprozess und verdeutlicht einmal mehr, wie schnell Geschehnisse die eigenen Wertvorstellungen und Ideale relativieren.

Das Merkur/Pluto–Quadrat am 17. September auf der Grenzlinie Jungfrau/Waage leitet beinahe nahtlos über zum nächsten wichtigen Impuls. Denn die Erfahrungen und Ereignisse in den Tagen um den Jungfrau–Neumond am 18. September haben (schon wieder!) weichenstellenden Charakter. Die Spannung zwischen Vergangenheit und Zukunft erreicht einen weiteren Höhepunkt. Trotz akribischer Planung und genauer Berechnung könnten viele Pläne scheitern und die Zukunft sich total anders als geplant entfalten. Viele Prozesse erreichen einen Höhe– und damit einen Wendepunktpunkt. In vielen Bereichen dürften brisante Voten für erstaunliche Neuigkeiten sorgen und die Karten der Macht neu verteilt werden.

Auch die Sonne spielt eine wichtige und entscheidende Rolle in diesen Tagen. Sie bespricht sich am 20. September intensiv mit Merkur, bevor sie am 22. September – kurz vor Mitternacht – ins diplomatische Corps der Waage eintritt.

Um Nägel mit Köpfen zu machen läuft Merkur gleichentags in die bahnbrechende Opposition Saturn/Uranus und heizt die Thematiken des globalen Wertewandels in verbaler Hinsicht nochmals gewaltig an. Am 29. September geht er wieder auf seine angestammte Umlaufbahn zurück und ermöglicht die Be– oder Verarbeitung der letzten turbulenten Wochen. Ja und etwas nehme ich jetzt doch noch vorweg. Madame Lilith überquert am 1. Oktober die Grenze von Steinbock zu Wassermann und verschickt Millionen von Postkarten, mit dem Hinweis, die Rollenbilder von Frau und Mann neu zu überdenken.

Hotel Sternen

Im astrologischen Zwölfzimmerhotel ist im September schon noch einiges los, obwohl diverse Sommergäste schon abgereist sind. Es hat jetzt nämlich wieder Zimmer frei; Widder, Stier, Zwilling, Skorpion und Schütze. Nur zwischendurch mal, so zwei Nächte lang, werden sie vom Mond besucht. Sonst sind sie zu haben. Am meisten läuft eindeutig in der Fischesuite und im Jungfraugemach. Da werden emsig Konzepte geschrieben und es wird fieberhaft geprobt auf die grosse Show am 15. September. Das Krebszimmer hat einen ganz flegelhaften Gast – einen Signore Mars, der sich andauernd mit seinen Nachbarn streitet. Aber auch die drei Gäste im Wassermann-Appartement haben immer wieder Auseinandersetzungen mit dem bezaubernden Fräulein Venus vom Löwesalon. Der Dame wird es dann aber um Vollmond herum zu bunt und sie bucht umgehend die Jungfraubude, die sie ab dem 22. September mit der Sonne teilen darf – das gibt Frauenpower! Im Steinbock-Penthouse haust der Pluto und schmiedet seine düsteren Pläne, die er am liebsten mit dem Rowdy aus dem Krebszimmer bespricht.

Ja, das war's für den September. Ob der Waagemonat Oktober seine diplomatische Überschrift verteidigt oder nicht, lesen Sie dann im nächsten Blatt, am 1.Oktober.

 

Herzlich


Elisabeth Keel
Astrologin/Coach/Ausbilderin