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Astrobulletin Dezember 2009.

Ein Bein schon im Frühling. Jetzt, am 26. November, wo ich dieses Bulletin schreibe. Ungewöhnlich facettenreich der November; um die 20° C warm, fast schon lieblich. Sinfonien von Vogelstimmen überall, Schmetterlingstänze und ein Ballwerk von duftenden Rosen an der Hauswand. Schnittige Cabriolets und schwere Harleys auf den Strassen – lachende Gesichter, wehende Haare. Latte macchiato im Strassencafé. Eine neue Masche oder einfach Klimawandel? Fragen wie: wie wird 2010? Ein Sonnenjahr – Überraschungen, Sprachlosigkeiten, Wandel – prägend. Wie ein Revoluzzerblatt!

Durch den Tunnel …
Ein tiradenreiches Jahr geht zu Ende. Die Menschheit hat sich verändert. Doch Finanzinstitute, Wirtschaft, Industrie, Politik und Glamourpeople hinken hintennach. Die Banken verteilen wieder Boni wie zu ihren Grössenwahnzeiten, das Führungsgefüge in der Wirtschaft prasst wie eh und je, Stars und Sternchen wettern über himmelschreiende Oberflächlichkeiten und die Pharmaindustrie produziert unerwünschte Medikamente am Laufmeter. Wie, wenn nichts wäre.

Und doch gibt es laufend Beweise für den kollektiven Gesinnungswandel. Ein Grossteil der Bevölkerung hat den engen energetischen Tunnel bereits passiert und sich auf die wahren Werte zurückbesonnen. Auffallend viele junge Leute stellen vom grossgekotzen, übertriebenen Konsumgehabe auf das Natürliche, Einfache, Beschauliche um. Bewundernswert.

Auch im Dezember geht der Bewusstseinsumschwung weiter. Es sind darum erneut Konflikte zu erwarten, rebellische Aufmüpfigkeiten, Regelwidrigkeiten. Produkte der endlosen Übertreibungen.

Doch der Wechsel ist vorprogrammiert. Neu-Zeit-Visionen boomen. Eine temperamentvolle, flotte, ungeschminkte Energie übernimmt; unaufhaltbar. Auch das ist ein Erzeugnis der Menschheit; ein gereiftes Modell, welches schlichte und ausbalancierte Kräfte weiter trägt. Im Fokus das Wohlergehen aller Menschen. Gut spürbar vor Weihnachten, wenn sich die Traumkonstellation Jupiter/Neptun in der friedlichen Nachbarschaft von Chiron trifft. Erinnerungen an die guten alten Zeiten wecken Sehnsüchte an eine humanere Welt, vermitteln «kameradschaftliche» Gefühle und begünstigen ein schönes Weihnachtsfest. Die Rahmenbedingungen sind zwar härter als noch im Sommer und trotzdem öffnet sich der Schleier zwischen dem Diesseits und dem Jenseits ein weiteres grosses Stück. Aussergewöhnliche Silberstreifen können sich auf der Erde manifestieren. Und 2009 – das Vorbereitungsjahr auf die grosse Wende – findet einen versöhnlichen Ausklang.

Amuse-Bouche – die Dezembertage unter der Lupe
In der Nacht vom ersten auf den zweiten Dezember hüpft die schöne Venus in die strahlenden Schützewelten und aalt sich wie ein Wonnepfropfen. Begleitet von einem begeisterten Schütze-Vollmond am 2. Dezember, der mit seinem Optimismus eine leuchtende Lichterkette aufbaut. Luftig, locker und beschwingt auch die Einflüsse des Tête-à-tète von Sonne und Mars vom 5. bis 16. Dezember. Freundliche Wellen überall. Gespiesen von der Aura des Uranus, der den ganzen Dezember über die Mondknoten harmonisch aspektiert. Und von Pluto, der die Transpluto-Isis anhimmelt, die am Ende des Löwezeichens residiert.

Natürlich gibt es auch Störungen in der ersten Monatshälfte. Der Mars stachelt den Jupiter laufend zu Übertreibungen an und auch der Planetoid Chiron bekommt seine Hypes ab. Auch der Merkur verheddert sich in Verständigungen, wenn er am 6. Dezember in eine Kurzbegegnung zu Pluto in Steinbock läuft und am nächsten Tag das Spannungsquadrat zu Saturn in Waage anstösst. Die zwischenmenschlichen Ausgleisungen schnellen flugs in die Höhe.  

Das Glückstrio Jupiter/Neptun/Chiron in Wassermann aber umgarnt die Sonne vom 11. bis 18. Dezember und gleicht die Differenzen weitgehend aus. In der gleichen Zeit muss sich die Sonne allerdings gegen Angriffe des Uranus schützen. Da sie eh schon Wärmeeinbussen in Kauf nehmen muss, polt sie die negativen Energien ganz einfach in positive um. Und scheint und scheint und scheint. Geschickt macht sie es uns Menschen vor. Schon immer. Und wir merken es. Endlich. Das Universum ist nichts weiter als vibrierende Schwingung. Darum ist auch die Zukunft formbar durch unsere Gedanken und Vorstellungen.

Der Neumond vom 16. Dezember ist eine erste Wunderkerze am Christbaum und forciert weltweit den Aufbau der neuen Welt-Epoche, zusammen mit Entwickler Uranus, der gleich noch ein Quadrat zur Neumondstellung stiftet. Weitere Christbaumkugeln hängt der Merkur  am 18. Dezember auf, wenn er sich in einen Schönrede-Wettbewerb mit Uranus einlässt. Und die letzten und edelsten Kugeln schmücken den Christbaum, wenn das Traumtrio 2009 – Chiron/Neptun/Jupiter – dem Schätzchen Venus seine Gunst bezeugt. Das Weihnachtsfest steht also unter friedlichen Konstellationen und für einmal geht eine Welle der Sympathie und Brüderlichkeit um die Welt. Solche Traumkonstellationen sollten einfach immer die Regel sein.

Tja. Nur ist da dieses blöde Timeout von Mars. Er gerät in seine Rückwärtsschlaufe und schlittert «hinterschi» durch das Löwezeichen bis am 10. März 2010. Damit werden die rasanten Vorwärtsbewegungen und Entwicklungen halt wieder einmal gebremst.

Auch die Sonne muss sich von den Genusswelten des Schützen verabschieden und sich ab 21. Dezember für einen Monat lang einer Fastenkur im Steinbockkloster unterziehen.

Merkur geht vom 26. Dezember bis 16. Januar 2010 in die Winterferien. Eine gute Zeit, sich im Kreise von Lieben zu regenerieren, den Freundeskreis zu pflegen, Sport zu treiben. Oder, oder wenn es denn Arbeit sein muss, Pendenzenberge abzubauen oder Jahresendarbeiten zu erledigen.  

Die Bewegungen der letzten Dezembertage sind aufgewühlt. Aber dann bricht mit grosser Dramaturgie das Sonnenjahr 2010 an – der Steinbock-Vollmond läutet die Glocken weit über Silvester hinaus. Und dieser Vollmond birgt riesiges schöpferisches Potenzial. Er lässt sich zwar nicht alles sofort anmerken, aber die Gedanken sind ihm auf die Stirn geschrieben, wie die Sätze eines Tagesschausprechers auf dem Teleprompter.

Satzstrahlen 2010

Widder: Enorm in Form
Zwilling: Mehr Leidenschaft
Stier: Die Welt erobern
Krebs: Ärmel hochkrempeln
Löwe: Ab in die Freiheit
Jungfrau: Neu ausrichten
Waage: Hinter die Kulissen schauen
Skorpion: Den Mittelweg finden
Schützen: Keine Blitzentscheide
Steinbock: Lockerer werden
Wassermann: Ganz schön genial
Fisch: Im Rampenlicht

Ihre und meine buchstabensüchtigen Augen dürfen sich nun erholen. Suhlen Sie sich in Schaumküssen mit knackiger Zartbitterschokolade. Trinken Sie perlenden Champagner. Tanzen Sie bis zum umfallen. Lachen Sie wie verrückt. Und feiern Sie, als ob es Ihre letzte Party wäre. Fühlen Sie sich einzigartig und unwiderstehlich; so richtig umwerfend! All the best für's Fest.

 

Elisabeth Keel
Astrologin/Coach/Moderatorin